GeoAgenda No. 4/2016

Geographien des Big Data

In dieser Ausgabe dreht sich alles um das Thema Big Data. Dieser Begriff umschreibt die gewaltigen Datenmengen die z.B. von Smartphones, Drohnen, Überwachungskameras oder auch von Facebook und Google generiert werden. Die Produktion, Aufbewahrung und Analyse dieser Daten prägt heute unsere alltäglichen räumlichen Lebenswelten. Die Artikel des Themendossiers behandeln speziell die Herausforderungen für die Geographie, die sich daraus ergeben.

GeoAgenda 4/2016

Zuerst werden mit Jeremy Crampton die von der Big Data Forschung aufgeworfenen methodischen Fragen diskutiert (S.8). Anschliessend wird im Artikel von Sarah Widmer aufgezeigt, wie Smartphones unseren alltäglichen Raumbezug verändern (S.10). Zum Schluss setzt sich der Artikel von Nikolaus Pöchhacker mit der Thematik des predictive policings auseinander (S.13). Für uns Geographen wird dabei auch die Frage aufgeworfen, wie die sozialräumlichen Dynamiken und Auswirkungen des Big Data untersucht werden können. Die anderen Beiträge der GeoAgenda richten sich speziell an die Lehrerpersonen der Geographie. Nach dem Reisebericht über den Chinaaufenthalt einer Gruppe junger Geographen von Swissgeolymp gehen wir zu einem Artikel über, der das neue Lehrmittel «Weltsicht» diskutiert. Abschliessend schlägt der Artikel, der sich mit der Internetplattform WEBGEO befasst, die Brücke zwischen der Frage nach der Lehre der Geographie und den zahlreichen Problematiken der Digitalisierung, die in der Rubrik «Focus» aufgeworfen wurden.

Kategorien

  • Geographie
  • Human- und Wirtschaftsgeografie, Humanökologie
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